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Crystal Systems

The Seven Basic Crystal Systems

Every crystal builds its lattice according to one of seven axial systems—from cubic, with the highest symmetry, to triclinic, where no angle is a right angle. The system determines which faces a crystal can form, making it one of the most reliable identification features.

A crystal is not a randomly shaped lump: its atoms are arranged in a regular lattice that repeats in all directions. How this lattice is structured—how long the axes are and at what angles they relate to each other—determines which external shapes are possible.

This is why fluorite forms cubes and octahedra, while quartz forms six-sided prisms with three-fold symmetry. The shape is not a coincidence, but rather the visible consequence of the internal structure.

Die sieben Kristallsysteme

Geordnet von der höchsten zur niedrigsten Symmetrie. Die letzte Spalte zeigt, welche Minerale aus unserem Lexikon in dem jeweiligen System kristallisieren. Jedes System hat außerdem eine eigene Seite mit Achsenkreuz, Formentafel und passenden Stücken aus dem Sortiment — die Namen in der ersten Spalte führen dorthin.

System Achsen Woran man es sieht Typische Vertreter In unserem Lexikon
Kubisch drei gleich lange Achsen, alle im rechten Winkel höchste Symmetrie; Würfel, Oktaeder, Rhombendodekaeder Fluorit, Pyrit, Granat, Diamant, Halit FluoritKupferPyritUwarowit
Tetragonal zwei gleiche und eine abweichende Achse, alle rechtwinklig gestreckte oder gestauchte Prismen mit quadratischem Querschnitt Apophyllit, Zirkon, Rutil Apophyllit
Hexagonal drei gleiche Achsen in einer Ebene mit 120°, eine senkrechte sechsseitige Prismen Beryll und Aquamarin, Apatit, Vanadinit AquamarinVanadinitZinkit
Trigonal wie hexagonal, aber dreizählige Symmetrie Rhomboeder und dreiseitige Formen Quarz in allen Varietäten, Calcit, Turmalin AmethystBergkristallBrucitCalcitCitrinDioptasRauchquarzRhodochrositRosenquarzTraubenachatTurmalin
Orthorhombisch drei unterschiedlich lange Achsen, alle rechtwinklig tafelige oder prismatische Kristalle mit rechteckigem Querschnitt Baryt, Coelestin, Antimonit, Topas Antimonit (Stibnit)Coelestin (Celestin)Thomsonit
Monoklin drei unterschiedliche Achsen, eine schief schief wirkende Prismen, oft tafelig Gips, Malachit, Azurit, Titanit ArfvedsonitAzuritMalachitTitanit
Triklin drei unterschiedliche Achsen, alle schief niedrigste Symmetrie; keine rechten Winkel Feldspäte wie Labradorit, Kyanit, Türkis ChrysokollLabradorit

Was das Kristallsystem verrät — und was nicht

Sieht man einem Stein sein Kristallsystem an?

Nur, wenn er frei wachsen konnte. Ein Bergkristall mit sauberer Spitze zeigt sein trigonales System deutlich; derselbe Quarz als Trommelstein zeigt gar nichts mehr. Auch derb gewachsene oder mikrokristalline Stücke — etwa Achat — verbergen ihr System vollständig, obwohl es im Inneren vorhanden ist.

Warum stehen Quarz und Calcit unter trigonal und nicht unter hexagonal?

Beide Systeme beruhen auf derselben Achsenanordnung, unterscheiden sich aber in der Symmetrie: Hexagonal ist sechszählig, trigonal dreizählig. Weil die Systeme so nah beieinander liegen, wird das trigonale in manchen Büchern als Untergruppe des hexagonalen geführt. Beides ist verbreitet und keins davon falsch.

Hat das Kristallsystem etwas mit der Härte zu tun?

Nein. Härte hängt von der Stärke der Bindungen ab, nicht von der Achsengeometrie. Diamant und Graphit bestehen beide aus reinem Kohlenstoff — der eine ist das härteste natürliche Mineral, der andere so weich, dass er auf Papier abfärbt. Mehr dazu unter Mineralien bestimmen.

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