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Mineralogy

What a mineral is — and how it's classified

Minerals are classified by their chemical composition and the structure of their crystal lattice, not by color. Three questions lead to the goal: What is the stone made of, what shape is its lattice, and how can it be identified in case of doubt?

Mineralogy sounds like a university subject, but it is primarily practical: it explains why a stone is hard or soft, why it grows in cubes or columns, why it disintegrates in water or not. Those who know the basics can buy more confidently and collect more purposefully.

We have divided this into three pages – each answers a question and is supported by minerals from our own lexicon. No copied textbook examples, but pieces that you can also view with us.

Drei Fragen, drei Wege

Jede der drei Seiten beantwortet eine andere Frage — und jede ist mit den Mineralen aus unserem Lexikon belegt, nicht mit Lehrbuchbeispielen.

Warum Mineralogie und nicht einfach Farbe?

Wer anfängt zu sammeln, ordnet nach Farbe. Das trägt genau so weit, bis der erste grüne Stein ein Malachit ist und der zweite ein Uwarowit: Der eine ist ein weiches Kupfercarbonat, das sich in saurem Wasser anlöst, der andere ein Granat mit Härte 7,5. Gemeinsam haben sie nur den Farbton.

Die Mineralogie ordnet deshalb nach dem, was ein Mineral ausmacht: seiner chemischen Zusammensetzung und dem Aufbau seines Kristallgitters. Beides ändert sich nicht, wenn ein Stück anders aussieht als erwartet — und beides erklärt, warum ein Mineral sich so verhält, wie es sich verhält.

Welche Einteilung ist für eine Sammlung die richtige?

Die chemische Klasse nach Strunz ist die sauberste Haupteinteilung: eindeutig, international gebräuchlich und stabil. Fundort, Farbe und Form eignen sich gut als zusätzliche Merkmale — als Hauptordnung führen sie in die Irre.

Muss ich das alles wissen, um Mineralien zu sammeln?

Nein. Aber es macht das Sammeln interessanter, und es schützt vor Fehlkäufen: Wer weiß, dass ein Stein Härte 2 hat, wundert sich nicht über Kratzer. Und wer die Klasse kennt, weiß auch, ob ein Stein ins Wasser darf.

Eine Eigenschaft, die man nur im Dunkeln sieht

Manche Minerale geben unter UV-Licht sichtbares Licht ab — Calcit orange, Fluorit blau, Hyalith grün. Die meisten tun es nicht, und auch das folgt einer Regel, die sich aus der Chemie ergibt. Welche Steine leuchten, welche Lampe man braucht und warum Quarze grundsätzlich dunkel bleiben, steht unter Steine unter UV-Licht.

Und wie ist der Stein gewachsen?

Die Mineralogie beantwortet, was ein Stein ist. Die andere Hälfte ist, wie er entstanden ist — und ob er überhaupt natürlich gewachsen oder im Labor gezüchtet wurde. Das steht unter How to Spot Real Crystals.

Are you unsure what you have in front of you? Send us a photo - ideally one with backlighting and one with incident light. We'll tell you what we see, and just as honestly, where identification without having the piece in hand reaches its limits.