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Dioptas

Kupfersilikat · Mohshärte 5 · trigonal

5 freigegebene Aufnahmen — kostenlos nutzbar unter CC BY 4.0

Dioptas ist eines der farbintensivsten Minerale überhaupt — ein Smaragdgrün, das viele beim ersten Mal für echten Smaragd halten. Genau daher stammt sein Ruf als Sammlermineral, und genau davor warnt sein Name: griechisch für durchsehen, weil man die Spaltbarkeit im Inneren des Kristalls erkennen kann.

Unsere Stufen stammen überwiegend aus der Tantara Mine in Katanga, Kongo. Bei zwei Aufnahmen ist uns nur das Fundland belegt.

Steckbrief

Chemische Formel
Cu₆[Si₆O₁₈]·6H₂O
Mineralklasse
Silikate – Ringsilikate
Kristallsystem
trigonal
Mohshärte
5
Dichte
3,28–3,35 g/cm³
Strichfarbe
grün
Glanz
Glasglanz
Spaltbarkeit
vollkommen nach dem Rhomboeder
Bruch
muschelig, sehr spröde
Transparenz
durchsichtig bis durchscheinend
Farben
smaragdgrün bis blaugrün

Fotos zur freien Verwendung

Alle Aufnahmen zeigen Exemplare aus der Sammlung Crystal Paradise. Wo die genaue Fundstelle belegt ist, steht sie dabei — wo nicht, sagen wir das auch.

Dioptas aus Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo, Stufe 6,5 × 4,5 × 2,5 cm

Dioptas — Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo

Maße
6,5 × 4,5 × 2,5 cm
Gewicht
82 g
Auflösung
4000 × 4000 px
Foto
Christian Neumayer / Crystal Paradise
Sammlung
Crystal Paradise
Bitte so angeben: Foto: Christian Neumayer / Crystal Paradise – Dioptas, Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo (https://crystalparadise.de/fr/pages/mineral/dioptas#foto-1), CC BY 4.0

Dieses Exemplar ist verkauft — jedes Stück ist ein Unikat. Aktuell verfügbare Dioptase ansehen

Dioptas aus Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo, Stufe 6,5 × 3,0 × 2,0 cm

Dioptas — Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo

Maße
6,5 × 3,0 × 2,0 cm
Gewicht
33 g
Auflösung
4000 × 4000 px
Foto
Christian Neumayer / Crystal Paradise
Sammlung
Crystal Paradise
Bitte so angeben: Foto: Christian Neumayer / Crystal Paradise – Dioptas, Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo (https://crystalparadise.de/fr/pages/mineral/dioptas#foto-2), CC BY 4.0

Dieses Exemplar ist verfügbar: Dioptase du Congo (33g)

Dioptas aus Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo, Stufe 3,0 × 3,5 × 2,5 cm

Dioptas — Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo

Maße
3,0 × 3,5 × 2,5 cm
Auflösung
4000 × 4000 px
Foto
Christian Neumayer / Crystal Paradise
Sammlung
Crystal Paradise
Bitte so angeben: Foto: Christian Neumayer / Crystal Paradise – Dioptas, Tantara Mine, Katanga, Demokratische Republik Kongo (https://crystalparadise.de/fr/pages/mineral/dioptas#foto-3), CC BY 4.0

Dieses Exemplar ist verkauft — jedes Stück ist ein Unikat. Aktuell verfügbare Dioptase ansehen

Dioptas aus Demokratische Republik Kongo, Stufe 7,0 × 5,0 × 3,5 cm

Dioptas — Demokratische Republik Kongo

Genaue Fundstelle nicht dokumentiert — belegt ist nur das Fundland.

Maße
7,0 × 5,0 × 3,5 cm
Gewicht
68 g
Auflösung
4000 × 4000 px
Foto
Christian Neumayer / Crystal Paradise
Sammlung
Crystal Paradise
Bitte so angeben: Foto: Christian Neumayer / Crystal Paradise – Dioptas, Demokratische Republik Kongo (https://crystalparadise.de/fr/pages/mineral/dioptas#foto-4), CC BY 4.0

Dieses Exemplar ist verkauft — jedes Stück ist ein Unikat. Aktuell verfügbare Dioptase ansehen

Dioptas aus Demokratische Republik Kongo, Stufe 4,0 × 4,0 × 2,0 cm

Dioptas — Demokratische Republik Kongo

Genaue Fundstelle nicht dokumentiert — belegt ist nur das Fundland.

Maße
4,0 × 4,0 × 2,0 cm
Gewicht
32 g
Auflösung
4000 × 4000 px
Foto
Christian Neumayer / Crystal Paradise
Sammlung
Crystal Paradise
Bitte so angeben: Foto: Christian Neumayer / Crystal Paradise – Dioptas, Demokratische Republik Kongo (https://crystalparadise.de/fr/pages/mineral/dioptas#foto-5), CC BY 4.0

Dieses Exemplar ist verfügbar: Dioptase du Congo (32g)

Entstehung

Dioptas ist ein Sekundärmineral aus der Oxidationszone von Kupferlagerstätten. Damit er entsteht, müssen zwei Dinge zusammenkommen: gelöstes Kupfer aus verwitternden Erzen und Kieselsäure aus dem Nebengestein. Weil das selten gleichzeitig der Fall ist, bleibt Dioptas ungewöhnlich — anders als der allgegenwärtige Malachit.

Die Kristalle wachsen bevorzugt in Hohlräumen von Dolomit und Kalkstein in trockenen Regionen, wo die Verwitterung langsam und ungestört abläuft.

Erkennungsmerkmale

  • Kurzprismatische bis rhomboedrische Kristalle in intensivem Smaragdgrün, meist auf hellem Muttergestein.
  • Grüne Strichfarbe — ein Kupfermineral, kein Beryll.
  • Mohshärte nur 5: Dioptas wird von Glas geritzt, Smaragd ritzt Glas mühelos.
  • Sehr spröde mit vollkommener Spaltbarkeit — Stufen brechen leicht. Beim Transport unbedingt einzeln polstern.
  • Braust nicht mit Säure — das trennt ihn von Malachit.

Verwechslungsmöglichkeiten

  • Smaragd: die klassische Verwechslung. Härte 7,5 bis 8, hexagonale Prismen mit Längsriefung, farbloser Strich.
  • Uwarowit: grüner Granat, kubisch, Härte 7,5, ohne Spaltbarkeit.
  • Malachit: derber, gebändert und mit Säureaufbrausen.
  • Grüner Turmalin (Verdelith): trigonal wie Dioptas, aber deutlich härter und ohne Kupferstrich.

Typische Fundorte

  • Demokratische Republik Kongo: Tantara Mine und Mindouli — Herkunft unserer Stufen.
  • Kasachstan: Altyn-Tjube im Kirgisensteppengebiet — die Typlokalität.
  • Namibia: Tsumeb.
  • Weitere: Arizona in den USA, Chile, Iran.

Bildnutzung

Diese Fotos stehen unter CC BY 4.0. Du darfst sie kostenlos verwenden, bearbeiten und weitergeben — auch kommerziell. Die einzige Bedingung ist die Namensnennung: Nimm dafür die Zeile, die unter dem jeweiligen Bild steht. Wenn du das Bild bearbeitest, vermerke das bitte kurz.

Dioptas im Shop

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