Alle Formen im Überblick
Kristalle nach Form
Dieselbe Steinart sieht in jeder Form anders aus – und wird anders benutzt. Ein Amethyst als Trommelstein wandert in die Hosentasche, als Druse steht er im Regal, als Kugel zeigt er seine Zeichnung von allen Seiten. Hier findest Du alle Formen unseres Sortiments erklärt, damit Du weisst, wonach Du suchst.
Formen für die Hand
Trommelsteine sind unsere meistgekaufte Form: Rohsteine, die in einer Trommel wochenlang mit Schleifmittel gerollt werden, bis alle Kanten rund und die Oberfläche glatt ist. Sie sind günstig, unempfindlich und der klassische Einstieg – der Stein für die Hosentasche.
Handschmeichler sind grösser und flacher als Trommelsteine, oft mit einer Mulde für den Daumen. Sie liegen ruhig in der Hand und sind dafür gemacht, gehalten zu werden.
Herzen werden aus einem Stück geschnitten und poliert. Sie sind die beliebteste Geschenkform – klein genug zum Mitgeben, deutlich genug als Zeichen.
Formen zum Aufstellen
Hier liegt der häufigste Irrtum: Spitze und Obelisk sind nicht dasselbe.
Eine Kristallspitze ist gewachsen. Die Spitze entsteht dort, wo der Kristall im Gestein frei nach oben wachsen konnte – jede ist ein Naturunikat mit eigenen Flächen, Kanten und Einschlüssen. Zepter sind eine Sonderform: ein zweiter Kristall, der über der ersten Spitze aufsitzt.
Ein Obelisk ist geschliffen. Aus einem Rohstück wird ein vierkantiger Turm mit gleichmässiger Spitze gesägt und poliert. Deshalb sind Obelisken symmetrisch und in Reihe stellbar, Spitzen dagegen nie zwei gleich.
Kugeln werden aus einem einzigen Stück gedreht. Die Rundung zeigt die Zeichnung des Steins von jeder Seite – bei durchscheinenden Mineralien wie Bergkristall oder Rosenquarz ein besonderer Effekt. Für den sicheren Stand gibt es passende Ständer.
Drusen und Geoden sind Hohlräume im Gestein, deren Wände mit Kristallen ausgekleidet sind. Sie werden aufgeschnitten, sodass man ins Innere schaut – die einzige Form, bei der das Mineral so bleibt, wie es gewachsen ist.
Formen mit Schnittfläche
Scheiben entstehen, wenn ein Stein quer aufgesägt und beidseitig poliert wird. Bei Achat wird dabei die Bänderung sichtbar, die von aussen niemand vermuten würde. Grössere Scheiben eignen sich als Untersetzer oder Wandobjekt.
Facettierte Steine sind nach den Regeln der Edelsteinschleiferei bearbeitet: viele ebene Flächen in festem Winkel, damit das Licht im Stein gebrochen wird. Diese Form findest Du bei uns vor allem bei Sammlerqualitäten mit Karatangabe.
Geschnitzte Formen
Carvings sind aus dem Stein herausgearbeitete Figuren – vom Pilz bis zum Tier. Bei uns findest Du daraus eigene Kategorien: Monde auf Ständer, Schmetterlinge und Edelstein-Eier. Eier sind übrigens keine reine Dekoform: Sie liegen ähnlich gut in der Hand wie Handschmeichler.
Welche Form passt wozu?
Für unterwegs und zum Verschenken sind Trommelsteine und Herzen am praktischsten. Wer einen Stein sichtbar aufstellen möchte, greift zu Kugel, Obelisk oder Druse. Sammler suchen meist die gewachsene Spitze oder die Stufe, weil daran die natürliche Kristallbildung ablesbar ist. Und wenn Du nach einem bestimmten Mineral statt nach einer Form suchst, hilft Dir die Übersicht Steinarten von A–Z weiter.
Passendes Zubehör für die Präsentation – Ständer, Sockel und Acrylblöcke – findest Du unter Zubehör für Mineraliensammler.














































